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Papua-Neuguinea
Papua-Neuguinea ist nach Indonesien und Madagaskar der drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea (der westliche Teil, West-Papua, gehört zu Indonesien) sowie mehrere vorgelagerte Inseln und Inselgruppen.
Hauptstadt : Port Moresby>>>Als eine der wenigen Metropolen Ozeaniens hat die Stadt 254.000 Einwohner (Stand 2000), wobei illegale Elendssiedlungen um die Stadt herum nicht mitgerechnet wurden. Port Moresby ist keiner der 19 Provinzen Papua-Neuguineas zugehörig, sondern hat einen eigenen Verwaltungsstatus als National Capital District.
Geographische Lage: Etwa 80 Prozent der Landesfläche wird von der gebirgigen Insel Neuguinea eingenommen. Daneben gibt es eine Reihe von Inselgruppen. Papua-Neuguinea ist Teil des pazifischen Großraums Melanesien, der von Neuguinea bis zu den Fidschi-Inseln im Osten reicht. Geographisch liegt Neuguinea am Rande des tiefen Ozeanbeckens auf einem stark verformten, bis heute vulkanisch aktiven Teil der Erdkruste. Vom Miozän bis zum Pleistozän faltete sich die Erdoberfläche hier stark und schuf die Buchten, Gebirge und Inselketten des Landes.
Religion:
Die Mehrheit der Bevölkerung gehört christlichen Konfessionen an. Die Angaben darüber schwanken zwischen 66% und über 90%. Neben christlichen Religionen gibt es Cargo-Culte, traditionelle Religionen (Animismus) und die Religionen muslimischer, hinduistischer und buddhistischer Einwanderer.
Einwohnerzahl: 5.545.268 (Stand Juli 2005)
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner pro km²
Währung: Manat >>100 Toea = 1 Kina
Fläche: 462.840 km²
Staatsoberhaupt : Elizabeth II. vertreten durch Generalgouverneur Sir Paulias Matane
Regierungschef: Sir Michael Somare
Staatsform und Regierung: Parlamentarische Monarchie>>>>Von Australien verwaltetes Treuhandgebiet [Bearbeiten]Seit dem Jahr 1949 erfolgte die gemeinsame australische Verwaltung der Kolonie Papua und des in das Treuhandsystem der Vereinten Nationen überführten Territoriums Neu-Guinea als Territorium Papua und Neuguinea in Port Moresby.
Unabhängigkeit [Bearbeiten]1972 wurden Wahlen abgehalten und die Bevölkerung stimmte für die Unabhängigkeit. Im Dezember 1973 wurde Papua-Neuguinea autonom und erhielt am 16. September 1975 die volle Souveränität.
Das Land wechselte häufig seine Premierminister – zu nennen wären vor allem Michael Somare und Julius Chan. Unter der Regierung des letzteren kam es 1989 zu einem blutigen Bürgerkrieg auf der Insel Bougainville, dem längsten und opferreichsten des Südpazifik seit dem Zweiten Weltkrieg. Er konnte erst 1997 unter dem Eindruck der Sandline-Affäre – dem Versuch der Regierung Chan, den Konflikt mithilfe eines Militärdienstleisters militärisch zu lösen – beigelegt werden. Seit 2005 hat Bougainville den Status einer „Autonomen Region“ mit besonderen Rechten.
Papua-Neuguinea ist seit der Unabhängigkeit Mitglied des Commonwealth of Nations. Das offizielle Staatsoberhaupt ist Elizabeth II., jedoch nicht als britische Königin, sondern als Königin von Papua-Neuguinea.
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